Bildungsminister Mathias Brodkorb zu Besuch in Rostock

Wir haben uns sehr gefreut unseren Bildungsminister Mathias Brodkorb in Rostock begrüßen zu dürfen und ihn von unserem Projekt überzeugen zu können. Wir möchten uns für die finanzielle Unterstützung bedankten, die uns Minister Brodkorb zusicherte, wenn wir in London erneut beweisen, dass wir in der Kategorie Benzin zum besten Drittel Europas zählen.

thumbPressestimmen:

http://www.svz.de/lokales/rostock/rostocker-greifen-nach-dem-rekord-id13806786.html

http://www.welt.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/article155726255/Uni-Rostock-und-FH-Stralsund-bei-Oeko-Auto-Wettbewerb.html

http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Rostock/Uni-Rostock-und-FH-Stralsund-bei-Oeko-Auto-Wettbewerb

Unsere Formen sind fertig

Eco_Shell_Team_11-05-16_0011_a - Kopie (2)Mit der Unterstützung des Fraunhofer AGP in Rostock konnten wir nun endlich die Formen für die neue Hülle fertigen. Mit einem KUKA Roboterarm aus der Automobilproduktion konnten diese aus Styropor gefräst werden. Mit der Fertigung ist ein großer Schritt getan und nun gilt es die Form für das Laminieren vorzubereiten und schließlich die Hülle zu fertigen.

 

Das gesamte Hanseatic Efficiency Team möchte sich bei Herrn Prof. Dr.-Ing. Wanner, Leiter des Fraunhofer Anwendungszentrum, herzlichst für die tolle Unterstützung bedanken. Weiterhin möchten wir Herrn Dipl.-Ing Uwe Pfletscher für die praktische Untersützung bei der Produktion der Formen danken.

 

Danke an Nordex SE

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Sponsor Nordex SE.

Die großzügige Carbonspende bringt uns nicht nur der Fertigung unseres neuen Fahrzeugs einen großen Schritt näher, sondern ermöglicht es uns auch dieses Jahr, unseren Treibstoffverbrauch weiter zu senken.

IMG_0518Wir wissen die Unterstützung zu schätzen und freuen uns darauf, dass erste Mal mit diesem besonderen Material arbeiten zu dürfen.

Neujahrempfang 2016 – Rostock Business

Kurzmitteilung

Das Team Hanseatic Efficiency hat die Möglichkeit bekommen sich auf dem Neujahrempfang von Rostock Business zu präsentieren und für das Projekt zu werben.

Der Neujahrempfang fand am 18. Februar im historischen Barocksaal statt und zu den über 250 Gästen aus Industire und Wirtschaft gehörten auch Ministerpräsident Sellering und Oberbürgermeister Methling.

Wir konnten sehr viele tolle und interessante Gespräche führen und hoffen den einen oder anderen Gesprächspartner als Unterstützer gewinnen zu können. Die Reaktionen auf unsere Projekt und das Fahrzeug waren durchweg positiv. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle nochmals Herrn Wendland von Rostock Business, der uns diese Möglichkeit geschaffen hat.

Nachdem wir den Abend ausgewertet haben gilt es jetzt mit den Unternehmen in Kontakt zu bleiben und neue Unterstützer zu gewinnen.

 

 

Ein Lebenszeichen

Bild

Liebe Leser,

das Team Hanseatic Efficiency meldet sich zurück aus dem Winterschlaf. Zukünftig möchten wir euch stets auf den neusten Entwicklungsstand halten und euch am Fahrzeugfortschritt teilhaben lassen.

Der zukünftige Motor für das Fahrzeug ensteht in komplett Eigenarbeit an der Universität Rostock. Hierfür haben wir im ersten Schritt den Motorinnenprozess simuliert, um die auftretenden Belastungen an den Bauteilen zu ermitteln.

Der Zylinderkopf für das 1-Zylinder Aggregat legt den ersten Meilenstein für das Projekt Motor. Die Besonderheit hierbei ist die Fertigung des Bauteils und das Material. Der Zylinderkopf besteht aus Titan Grade 5 und wurde am Lehrstuhl für Fluidtechnik und Mikrofluidtechnik der Universität Rostock aus Pulver “gedruckt”. Die EBM-Anlage (Electron Beam Melting) am Lehrstuhl ist einer der modernsten Anlagen der Welt und eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten der Motorenfertigung.

 

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Der Zylinderkopf ist das erste Bauteil, welches durch dieses Fertigungsverfahren hergestellt wurde und im Motorbetrieb eingesetzt werden soll.

 

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Das ganze Team möchte sich nochmals bei Prof. Dr.-Ing. Seitz und Dipl.-Ing. Philipp Drescher für die tolle Unterstützung bedanken. Ohne die Untersützung des Lehrstuhls für Fluidtechnik und Mikrofluidtechnik der Universität Rostock wäre die die Fertigung des Zylinderkopfs nicht möglich gewesen.

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Alles auf Anfang

Liebe Leser,

das Team hat bereits im vergangenen Jahr eine Neuerung angekündigt: die Umbenennung. Ab sofort arbeiten wir unter dem Namen Hanseatic Efficiency. Damit wird der Aspekt der Energieeffizienz auch in den Teamnamen integiert.

In dem Zusammenhang gibt es ebenfalls ein neues Logo – erstellt von Sandy Kaiser:

Logo HE
Neben Facebook sind wir jetzt auch auf Twitter vertreten.

Mögen die Wettläufe beginnen

Freitag
Morgens geht es gleich zum letzten Testlauf, dieses Mal mit neuen Rädern und Katja muss den Motor nur noch halb so oft pro Runde anlassen. Sie fährt, als würde sie schon jahrelang das Fahrzeug lenken.
Nach der offiziellen Eröffnung des Shell Eco-marathon wird es ernst. Die ersten Wettläufe werden gestartet. Obwohl es voll ist, fährt Katja souverän die zehn Runden. Einmal musste sie Bremsen, um eine Kollision zu vermeiden, doch ansonsten gab es keine Probleme. Sie lag gut in der Zeit und das Wetter spielte mit. Im Anschluss muss ein erneuter Bremstest absolviert werden. Katja steht und plötzlich rollt sie mit dem Fahrzeug von der Schrägen. Während der Fahrt ist das Bremspedal gebrochen. Da wir den Test nicht bestanden haben, ist der Wertungslauf ungültig. Es wäre etwa eine Reichweite von  660 km gewesen.
Etwas deprimiert wird das Fahrzeug repariert, doch im Laufe der Zeit steigt auch die Laune wieder. Mit frischen Mut und Optimismus geht es in den zweiten Wertungslauf.

Sonnabend
Damit wir möglichst früh auf die Strecke kommen, stehen wir schon sehr zeitig an. Während wwir in der Sonne warten, ist leider ein Reifen geplatzt. Mit geübten Handgriffen und Unterstützung des Neuruppiner Teams konnte auch dieses Problem behoben werden. Nochmals vielen Dank liebe Neuruppiner!
In unserem zweiten Wertungslauf gibt es keine Probleme. Doch das Resultat ist für das Team ernüchternd: 566 km. Bevor es wieder auf die Strecke geht wird noch rasch das Ritzel getauscht. Es geht von 17 auf 15 Zähne. Damit soll der Motor schneller beschleunigen und so effizienter werden. Dazu haben wir unsere Fahrstrategie geändert. In diesem Lauf ist das Ziel den Motor viermal pro Runde anzulassen.
Bereits nach der ersten Runde lagen wir eine Minute hinter der Zeit. Doch Katja käpfte sich wieder in den Zeitrahmen und war 38.57 Minuten nach dem Start im Ziel. In den 10 Runden hat sie 50 Mal den Motor angelassen. Doch das Ergebniss des Laufes überraschte uns alle: 664 km.

Am Abend haben wir alles in den Transporter geladen. Doch der kleine Flitzer dürfte noch eine Nacht in der Paddock stehen. Schließlich ging es am Sonntag um 9 Uhr wieder auf zum letzten Wertungslauf.

Sonntag

Obwohl wir seit um 6 Uhr in der Schlange standen, ging es für uns erst gegen 10 Uhr auf die Strecke. Doch in der zweiten Runde war dieser Wertungslauf für uns beendet. Die Kette hatte sich gelöst und brachte das Fahrzeug zum Stehen.
Gestärkt mit Belgischen Pommes ging es anschließend Richtung Heimat.

Vorbereitung auf die Wettkämpfe

Der diesjährige Shell Eco-marathon ist vorbei. Wie die Woche für uns war, steht hier im Überblick:

Montag:
Am Wochenende haben wir kurzfristig beschlossen erst am Dienstag zu fahren. Nichtsdestotrotz werden am Montag die restlichen Arbeiten erledigt und die Sachen für Rotterdam gepackt. Gegen Abend wird schließlich der Transporter beladen.

Dienstag:
Mit etwas Verzögerung brechen wir auf nach Rotterdam. Von kleineren Staus abgesehen verläuft die Reise ohne Probleme. Zwischen 19 und 20 Uhr erreichen wir die Ahoy-Arena in Rotterdam. Noch schnell die Zelte aufgebaut und ab geht’s zum Grillen.

Mittwoch:
Anmeldung, Fahrzeug überprüfen und letzte Fehler behoben; Einweisungen für Katja und Proben für den Notausstieg – Für das Team gibt es einiges zu tun. Los geht’s am späten Nachmittag zur technischen Abnahme. Nach etwa der Hälfte der Stationen ist die Zeit rum und die Abnahme schließt. Morgen Früh geht es mit der Abnahme weiter

Randnotiz: Die Internetverbindung ist schlecht wie immer, sodass das Bloggen leider unmöglich ist

Donnerstag:
Trotz Unterbrechung und einigen kleinen sofortigen Änderungen bestehen wir die technische Abnahme im ersten Anlauf. Auf gehts zur ersten Testfahrt.
Ein Stottern des Motors lässt uns nach drei Runden abbrechen und auf Fehlersuche gehen. Einige Modifikationen an der Motrsteuerung sollten das Problem beheben. Weiter geht’s mit Testfahrt Nummer zwei.
Katja fährt gut. Sie hat Spaß am Fahren und mit jeder Runde wird sie sicherer. Doch nach der vierten Runde ist das Problem wieder da und Katja kommt mit unserem kleinen Flitzer wieder in die Paddock. Das Team macht sich auf Fehlersuche, verschiedene Bauteile kommen als Ursache in Betracht. Schließlich behebt das Festdrehen der Zündkerze wohl das Problem. Gleichzeitig wird die Spur nachgestellt und die Reifen gewechselt. Am Ende ist alles für die letzte Testfahrt vorbereitet.

Lange Nacht der Wissenschaft

Bei der Langen Nacht der Wissenschaft haben wir uns den Rostockern präsentiert. In der Maschinenhalle der Fakultät Maschinenbau konnten wir uns direkt am Eingang positionieren. Groß und Klein haben sich unseren kleinen Flitzer angesehen und staunten nicht schlecht über unsere Reichweite von 763 km mit einem Liter Benzin. Dabei konnten wir viele interessante Gespräche führen und das Fahrzeug erklären.

Lange Nacht 2015